Stell dir vor, du liegst auf dem Rücken im warmen Wüstensand. Um dich herum absolute Stille. Über dir: die Milchstraße, so klar und dicht, dass sie wie ein leuchtender Schleier wirkt. Das ist kein Film — das ist die Sahara bei Nacht.
**Warum ist der Sternenhimmel so außergewöhnlich?** Hurghada und die umliegende Wüste haben kaum Lichtverschmutzung — die nächste Großstadt liegt weit entfernt, und in der Wüste gibt es keine künstliche Beleuchtung. Das Ergebnis: ein Himmel mit über 3.000 sichtbaren Sternen mit bloßem Auge. In Europa oder den USA sind es durch Lichtverschmutzung meist weniger als 200.
**Was siehst du in der Sahara?** - Die Milchstraße als Band über den Himmel — von März bis Oktober besonders eindrucksvoll - Sternbilder: Orion, Skorpion, Großer und Kleiner Wagen, Cassiopeia - Planeten: Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind mit bloßem Auge erkennbar - Sternschnuppen: häufiger als in der Stadt, da kein Streulicht ablenkt - Satelliten: langsam über den Himmel ziehende Lichtpunkte
**Wann ist die beste Zeit?** Neumond-Perioden sind ideal — ohne Mondlicht sind die Sterne am hellsten. Sommer (Juni–August): die Milchstraße steht hoch und breit. Winter (Dezember–Februar): Orion und seine Umgebung dominieren.
**Wie erlebst du es mit uns?** Unsere Sonnenuntergangs-Safaris enden am Beduinen-Camp — nach Tee und Lagerfeuer beginnt die Sternen-Stunde. Ferngläser sind auf Anfrage dabei.
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