Eine Wüstensafari mit einem erfahrenen Guide ist sicher. Aber wer weiß, was auf ihn zukommt, erlebt mehr und bleibt entspannter. Hier sind die wichtigsten Tipps.
**Wasser — mehr als du denkst** Die Faustregel: mindestens 1 Liter Wasser pro Stunde in der Wüste. Im Sommer (36–42 °C) mehr. Wir stellen Wasser bereit, aber bringe eine eigene Flasche mit — am besten gut isoliert (warmes Wasser trinkt sich schwer).
**Sonnenschutz — ernst nehmen** In der Wüste gibt es keinen Schatten, die UV-Strahlung ist extrem. Sonnencreme LSF 50+ auf alle exponierten Stellen, alle 90 Minuten neu auftragen. Kopfbedeckung ist Pflicht — kein Witz. Eine einfache Baumwoll-Kufiya (arabisches Kopftuch) schützt besser als eine Baseball-Mütze.
**Kleidung** Lange helle Kleidung ist in der Wüste besser als kurze dunkle. Hell reflektiert Sonnenstrahlen, lang schützt vor Sand und UV. Baumwolle ist angenehmer als Synthetik — es schwitzt sich anders.
**Hitzeerschöpfung erkennen** Symptome: Schwindel, Übelkeit, starkes Schwitzen, Kopfschmerzen. Sofort in den Schatten, Wasser trinken, Beine hochlegen. Unser Guide ist in Erster Hilfe ausgebildet.
**Orientierung in der Wüste** Ohne Wegmarkierungen sieht jede Düne wie die nächste aus. Verlasse niemals die Gruppe oder das Camp ohne Absprache. GPS funktioniert, aber ohne lokales Wissen bringt es wenig.
**Was in die Tasche gehört** Wasser, Sonnencreme, Kopfbedeckung, leichter Schal (gegen Sand), Sonnenbrille (Kategorie 3 oder 4), Powerbank (Hitze entlädt Akkus schneller), kleine Snacks.
**Was nicht in die Wüste gehört** Parfüm und duftende Körperpflege (zieht Insekten an), offene Sandalen, dunkle Baumwollkleidung an Hochsommertagen.
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